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Kaninchenkrankheit: Myxomatose

Die Myxomatose, oder auch bekannt als Kaninchenseuche bzw. -pest, ist eine Viruserkrankung, die immer wieder eine hohe Ausbreitungs- und auch Sterberate verzeichnet. Die Viren werden durch Insekten, vor allem durch Stechmücken aber auch durch den Kaninchenfloh, auf Kaninchen übertragen. Eine erhöhte Insektenpopulation in feuchtwarmen Sommern und im Herbst führt zu einem gehäuften Auftreten der Erkrankung zu dieser Zeit. Eine Übertragung durch Kontakt oder kontaminiertes Futter ist möglich. Andere Tiere oder der Mensch sind durch das Virus nicht gefährdet. Nach 3 – 10 Tagen zeigen infizierte Tiere Entzündungen der Augenlider, Rötungen, Schwellungen und Tränenfluss. Im weiteren Verlauf wird die Entzündung der Augen schlimmer und es entsteht eine eitrige Bindehautentzündung. Starke Schwellungen treten im Bereich von Augen, Mund, Nase, Ohren, Gliedmaßen und äußere Genitale auf. Die betroffenen Kaninchen haben meist hohes Fieber und können nicht mehr schlucken, deshalb hören sie zu Fressen und zu Trinken auf und sterben nach 1 – 2 Wochen. Wenn ein Kaninchen an der Myxomatose erkrankt, gibt es keine Therapie. Vorbeugend kann man durch Moskitonetze Insekten von Kaninchen fernhalten. Durch eine regelmäßige Impfung  können Sie Ihr Tier vor einer Infektion schützen.

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